Allrounder mit Soft Skills gefragt
Ingenieure des 21. Jahrhunderts tendieren weg vom Spezialisten und hin zum „Allrounder". Das beeinflusst die Hochschulausbildung, die nichttechnischen Fächern langsam einen höheren Stellenwert zukommen lässt. Ihre Aufgaben haben sich stark in Richtung Service und Beratung erweitert. Oberste Maxime lautet hier: Technik soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.Mehr und mehr sind daher Eigenschaften gefragt, die unter dem englischen Ausdruck Soft Skills zusammengefasst sind: Hierzu gehören zum Beispiel Mobilität und Auslandserfahrungen, die den eigenen Horizont und das Verständnis für Fremde und Fremdes erweitern. Man sollte Verantwortung übernehmen können und die Fähigkeit haben, sich in andere hineinzuversetzen. Wer sich gerne unterhält und Ideen und Ansichten mit anderen austauscht, hat ebenfalls Vorteile, denn im Ingenieurberuf wird viel im Team geplant, beredet und diskutiert. Gefragt sind außerdem die, die gut mit anderen zusammenarbeiten können. Aber auch wer andere motivieren, anleiten, ihre Arbeit prüfen, bewerten und korrigieren kann - kurz: Wer Führungsqualitäten an sich entdeckt hat oder anderen gerne etwas Kompliziertes erklärt, sollte damit nicht hinterm Berg halten. On Top allerdings stehen gute bis sehr gute Englischkenntnisse, ohne die keine Ingenieurin und kein Ingenieur mehr im Job bestehen und überzeugen kann.
Neben dem Interesse und einem gewissen Grundverständnis für Technik formalen Voraussetzungen für die Ausbildung sollten angehende Ingenieure demnach folgende Eigenschaften mitbringen: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Spaß an Technik & Naturwissenschaft und auch an Sprachen, Neugier und Kreativität, Mobilität und Flexibilität.
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